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09März

Arbeitnehmer

Arbeit, Einkommen und Kaufkraft

Im Arbeitsmarkt sieht die ddp das wichtigste Thema für die Bürger. Einkommen, Lebensglück, Familiengründungen und Geburtenrate, Rentenhöhe, Sinnstiftung, Chancen zu Selbstverwirklichung - kein anderes Thema hat so großen Einfluß auf die Lebensqualität. Die ddp ist die einzige Partei, die Arbeitslosigkeit und Niedriglöhne beseitigen kann.

Die Schere zwischen Arm und Reich

Die unteren 80% der Deutschen stellten fest, daß der so genannte "Aufschwung" völlig an ihnen vorbei lief. Das Statistische Bundesamt drückte es in seiner Pressemitteilung Nr. 305/2008 in Zahlen aus:

  • Demnach verfügt die Hälfte aller Steuerpflichtigen über Einkünfte von monatlich weniger als 1.251 € netto.

  • 10,1 Millionen oder 28,8% aller Steuerpflichtigen hatten im Jahr 2004 Gesamteinkünfte von weniger als 663 € netto.

Weitere Fakten:

  • Gesetzlich versicherte Rentner erhielten lt. Deutschem Bundestag durchschnittlich 971 € Rente.

  • 7 Mio. Menschen leben von Hartz IV.

  • Jedes 3. Kind lebt unter oder knapp über der Armutsgrenze.

  • 7,3 Millionen Menschen sind überschuldet.

  • Die reichsten 10% der Bevölkerung besitzen rd. 65% des gesamten Vermögens.

  • Die unteren 50% der Bevölkerung besitzen kein nennenswertes Vermögen.

  • Der Anteil der Gehälter am Bevölkerungs-Gesamteinkommen sinkt immer weiter.

  • Der Anteil der Unternehmergewinne und Zinseinkünfte (der Oberschicht) am Bevölkerungs-Gesamteinkommen steigt immer weiter.

Und Jahr für Jahr sinkt die Kaufkraft der unteren 50%, weil die tatsächlichen Preissteigerungen über den tatsächlichen Einkommenssteigerungen liegen. Was für die einzelnen Bürger inakzeptabel ist, zerstört zudem die Grundlagen unserer Gesellschaft: Je weiter die Schere zwischen Arm und Reich auseinander reißt, desto weniger akzeptieren die Menschen das Wirtschaftssystem, den Staat und sogar die Demokratie.

Systembedingt wird die Schere immer größer. Es ist daher kein Luxus, sondern eine für unsere Gesellschaft existentielle Aufgabe, die Schere zwischen Arm und Reich auf ein Maß zu schließen, das alle akzeptieren.

Die ddp sieht keinen Sinn darin, die Schere durch sozialistische Umverteilung zu schließen, und auch der Weg des ungezügelten Kapitalismus (auch unter dem Etikett "soziale" Marktwirtschaft) hat sich als Irrweg erwiesen. Die ddp geht daher einen dritten Weg, den man als "gezähmte Marktwirtschaft" bezeichnen könnte

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